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Schützenverein Hambühren e.V.

"Im Auge Klarheit, im Herzen Wahrheit!"

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  • Generalversammlung
  • Jahresrückblick 2019

Reinhard Köllner ist neues Ehrenmitglied im Schützenverein Hambühren

Während der Generalversammlung im Schützenhaus in Hambühren wurde Reinhard Köllner zum Ehrenmitglied im Schützenverein Hambühren ernannt. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war das Schützenfest im Jubiläumsjahr, welches vom 04. bis 07. Juni 2020 gefeiert wird.

Reinhard Köllner

Vorsitzender Jörg Lehne (links) und Ehrenvorsitzender Dieter Sawischlewski (rechts) mit der Ehrenurkunde für das neue Ehrenmitglied Reinhard Köllner.

Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Jörg Lehne verlas der erste Schriftführer Matthias Reimker das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung und den Jahresrückblick 2019. Nach den Berichten der Schießsport-, Jugend-, und Damenleitung stellte der erste Kassierer Jörg Hermann-Rauls des Kassenbericht vor.

Nach der Begrüßung neuer Mitglieder ernannte der erste Vorsitzende das Vereinsmitglied Reinhard Köllner zum Ehrenmitglied. Köllner machte sich nicht nur durch seine Vorstandsarbeit als 2. Vorsitzender verdient, sondern war maßgeblich an der Planung und den Bau des Schützenhauses beteiligt. Leider konnte Köllner die Ernennungsurkunde aus gesundheitlichen Gründen nicht entgegennehmen. Diese wird dem neuen Ehrenmitglied später persönlich überreicht.

Nachdem der erste Kassierer zurzeit keinen Grund für Beitragserhöhungen sieht, wurde der Ablauf des diesjährigen Jubiläumsschützenfestes vorgestellt. Als zusätzliches Fahrgeschäft wird ein sogenannter „Jumper“ das Schützenfest bereichern. Neben einem Höhenfeuerwerk und einem Jubiläumsball mit der Band „Deep Passion Deluxe“ konnte der Vorstand mit dem niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, einen namenhaften Schirmherrn gewinnen. Zum Abschluss des Festes wird am Sonntag, 07.06.2020, ein Sternmarsch durch Hambühren mit vielen Musikzügen und Gastvereinen veranstaltet.

Abschließend verteilte Schießsportleiter Guido Krebs noch Nadeln an die anwesenden Vereinsmeister in den einzelnen Altersklassen/Disziplinen, sowie weitere Auszeichnungen wie Nadeln, Schnüre und Abzeichen. Weitere Informationen unter www.schuetzenvereinhambuehren.de.

Text und Bild: Hans-Jürgen Hemme

J a h r e s r ü c k b l i c k   2 0 1 9

Traditionell startete das neue Jahr mit dem Neujahrstreffen am 11.  J a n u a r  in unserem Schützenhaus. Hauptmann Robin Kambach von der Bundeswehr aus Wietzenbruch informierte in seinem Gastbeitrag über die In-Dienst-Stellung der 2. Kompanie des Feldwebel- und Unteroffizieranwärterbataillons 2 und die Aufgabe, sich eine Patenschafts-Gemeinde in der Umgebung zu suchen. Die Wahl fiel bekanntlich auf Hambühren und seither pflegen wir mit den Soldaten einen regen Austausch. Der ehemalige Bürgermeister Thomas Herbst zog ein letztes, positives Fazit des vorangegangenen Jahres und Pater Andreas beleuchtete theologische Aspekte zum Jahreswechsel. Abgerundet wurde das Programm durch die Beiträge von Jörg Lehne, Peter Witting sowie Jens-Martin Reimker, und der Spielmannszug Hambühren sorgte mit seinen Klängen für eine traditionelle Atmosphäre.
Die Generalversammlung am 25.1. ergab bei der Wahl aller Vorstandsämter immer ein einstimmiges Votum mit nur zwei Positionsveränderungen. Neue stellvertretende Damenleiterin in nun Thea Schäfer und den freiwerdenden Posten des stellvertretenden Jugendleiters übernimmt Uwe Quader. In seinem Bericht bedankte sich 1. Vorsitzender Jörg Lehne beim gesamten Vorstandsteam, kündigte allerdings seine letzte Amtsperiode an, die noch das 100-jährige Vereinsjubiläum 2020 beinhaltet. Im Hinblick hierauf wurde der Festausschuss vergrößert und mit Andreas Asmus sowie Helmut Lorenz zwei weitere stellvertretende Kommandeure ernannt, die allerdings nicht dem Vorstand angehören. Auch der Ehrenrat wurde neu zusammengesetzt mit Gerd Janßen, Karin Bolze und Hans-Günter Siewerin, Ersatzmitglied ist Klaus Heuer.

Das Schlachteplattenessen der Old-Boys am 9.  F e b r u a r  wurde wegen Terminüber-schneidungen kurzerhand in „Müller’s Tenne“ verlegt. Innerhalb einer Stunde war der Ort einsatzfähig und die 16 Teilnehmer gingen zum gemütlichen Teil der Veranstaltung über.
Mehr als 100 Partygäste feierten am 16.2. ein vorzeitiges Frühlingsvergnügen bei unnatürlich warmer Witterung. Nebenbei wurde der Abend zum besonderen Ereignis für Andreas Asmus, denn er wurde zunächst nachträglich offiziell zum Aushilfs-Kommandeur ernannt und errang weiterhin den Titel als neuer König der Könige. Die Schnitzel-Variationen wurden am Buffet serviert von Sebastian und Michael Ibsch. Und besonders lecker war auch der Nachtisch von Renate Janßen. DJ Clemens Schütte hatte ein gutes Händchen für den gängigen Geschmack und erfüllte viele Musikwünsche.

Der Kreisschützentag am 9.  M ä r z  fand erneut in Eversen statt. Ausrichter war der Schützenverein Hustedt im Jahr seines 100-jährigen Bestehens. Nach einigen Rücktritten im Vorjahr konnte der Vorstand des KSV Celle wieder komplett besetzt werden. Bekanntlich sind Uwe Quader als stellvertretender Kreisschießsportleiter und Maren Gremmel als Kreisjugendleiterin seit einigen Jahren aus Hambühren mit dabei.

Anfang  A p r i l  ermittelten die Old-Boys ihre Vereinsmeister mit dem Luftgewehr. Bei den jungen Old-Boys (bis 70 Jahre) konnte sich Friedel Magers gegen Gerd Bärwaldt und Uwe Quader behaupten. Bei den älteren Old-Boys (ab 71 Jahre) erwies sich Peter Finn als der Beste und verwies Konrad Bolze und Oswald Baumung auf die Plätze. Einen Sonderpreis für den besten Teiler des Abends erhielt Ehrenmitglied Gerhard Seifert für einen 77,7 Teiler.
Vom 5.-14.4. veranstaltete Hambühren seine 31. Schießsportwoche. Schießsportleiter Guido Krebs und Stellvertreter Lars Schwerdtfeger führten am 14.4. die Siegerehrung durch. Mit dem besten Teilerschuss von 1,0 verweis Georg Marwedel aus Oppershausen kurz vor dem Schießende seinen Sohn Meico auf den zweiten Platz beim Luftgewehr-Preisschießen. Beim Kleinkaliber-Pokalschießen siegte Rolf Rossmanith aus Meinersen ebenfalls kurz vor Schluss mit dem zweitbesten Teilerschuss. Das Pokalschießen der Vereine, Firmen und Verbände gewannen zwei Mannschaften von der Bundeswehr aus Wietzenbruch vor der Karate-Mannschaft vom Sportverein Hambühren. Bei den gemischten Jux-Mannschaften hatte der SSV Bockelskamp die Nase vorn vor dem Hambührener Festausschuss und den Hannoverschen Holzköpfen.
Nur eine Woche später, am 20.4. fand das 39. Osterschießen statt, und der Wander-Osterhase für den Gesamtsieg ging an Hans-Jürgen Hemme. Die Sieger in den Einzel-Disziplinen hießen Jan Hemme mit KK auf die Lotto-Scheibe, Tanja Asmus mit LG auf die Hundescheibe, Jens Mönnich mit LG stehend Auflage auf die Herzchenscheibe und Peter Finn mit KK auf die Vorstandsscheibe. Alle Teilnehmer erhielten wie immer einen Osterpreis mit gefärbten Eiern und Schokohasen. Ein Dank gilt dem gesamten Osterteam um Stefan Mönnich für Organisation, Eierfärben, Schießauswertung und an die Spender der Osterpreise.
Bei der Mitgliederversammlung am 26.4. wurde die Schießsportwoche nachbereitet und das Schützenfest vorbereitet. Weiter informierte Vorsitzender Lehne über die Planungen einiger Bauprojekte im und am Schützenhaus. So wurde die Theke mit Zapfhähnen und Kühlschubladen in Edelstahl erneuert. Weiterhin sollte die Feuerwehr-Einfahrt rechts neben dem Schützenhaus neu gepflastert werden. Letzteres wurde in der 2. Jahreshälfte auch begonnen, ist aber noch nicht ganz fertig geworden. Ein großer Dank geht hier an Andreas Asmus und das Tiefbau-Team.

Am 11.  M a i  fuhr eine Abordnung des Schützenvereins gemeinsam mit den Kameraden der Patenschaftskompanie der Bundeswehr aus Wietzenbruch zum Spalierstehen bei der Hochzeit von Kompaniechef Robin Kambach und seiner Frau Melissa nach Thüringen. Nach fünf Stunden trafen die Reisenden mit dem Bus in Schwarzbach im Landkreis Hildburghausen ein. Die Soldaten empfingen das Brautpaar nach der Kirche mit hochgehaltenen Säbeln und die Hambührener Schützen gratulierten mit Vereinsfahne. Anschließend Empfang in der Feier-Location. Die Patenschaft mit der Bundeswehr steht nicht nur auf dem Papier – sie wird auch mit Leben erfüllt. Hierfür folgen im Jahresverlauf noch weitere Beispiele.
Am 30. Mai lagen Freud und Leid mal wieder dicht beieinander. Es verstarb unser Schützenbruder Wilhelm Grobe im Alter von 87 Jahren. Fast 50 Jahre lang war uns Wilhelm ein treues Vereinsmitglied. Mit seinem Elektromobil als Begleitung bei unseren Schützenfest-Umzügen war er der Zeit schon weit voraus.
Am gleichen Tage fuhren wieder einige Hambührener Schützen zum Vatertagsschießen zum Schützenverein nach Wietzenbruch, mit dem Fahrrad wohlgemerkt. Erster Stopp bei der Bocksbrücke gegenüber von Quader, zweiter Stopp an der Brücke über den Fuhse-kanal, dritter Stopp mit Foto am Luftbrückendenkmal. Beim Schießen wurden mehrere Wurstpreise und ein Orden erzielt. Nach einigen gemütlichen Stunden ging es wieder zurück nach Hambühren – diesmal ohne nennenswerte Schäden.

Am 2.  J u n i  beging unser Ehrenmitglied Heinz Adam seinen 90. Geburtstag. Zu den Gratulanten zählten Jörg Lehne und Konrad Bolze. Wegen Pfingsten rutschte unser Schützenfest im letzten Jahr noch etwas weiter in die Mitte des Monats Juni.

Beim Antreten am Freitag, 14. J u n i gab 1. Vorsitzender Jörg Lehne das Motto bekannt: „Das Schützenfest im Hambührener Land hat Tradition und Fortbestand.“
Und Jugendleiterin Maren Gremmel hielt eine Ansprache zum 50-jährigen Jubiläum unserer Schützenjugend. Alle aktiven Kinder und Jugendlichen bekamen Jubiläumsnadeln verliehen, die von den Vorjahres-Majestäten Lars Schwerdtfeger und Jan Janßen gespendet worden waren. Im Festzelt führte Jörg Lehne dann vor dem Essen einige Ehrungen durch. Emily-Sue Paul und Friedel Magers erhielten die Verdienstnadel des Schützenvereins und Kommandeur Stefan Mönnich die Ehrennadel in Gold. Jugendleiterin Maren Gremmel würdigte nochmals die 50 Jahre erfolgreiche Jugendarbeit im Verein.
Als Vertreter des Kreisschützenverbandes Celle übernahmen Kreisschießsportleiter Thomas Klinkert und Kreisschriftführerin Susanne Klinkert die Auszeichnung weiterer langjähriger und verdienter Vereinsmitglieder. Ausgezeichnet für 15-jährige Mitgliedschaft wurden Zoe Schwerdtfeger und Wilken Meine, weiterhin für 25 Jahre Michael Delater, Cornelia und Reiner Dralle. Die 40-jährige Mitgliedsnadel erhielten Hildegard Kömpel und Jochen Mathews. Hans-Jörg Hurrelbrink und Arnold Hartmann können sogar auf 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft zurückblicken. Die bronzene Verdienstnadel des KSV Celle erhielt Andreas Asmus, die silberne KSV-Nadel Birgit Meier-Reimker. Michael Schäfer und Hans-Jürgen Hemme wurde die bronzene Nadel des NSSV verliehen. Alle Ehrungen und die Grußworte der Gäste dauerten zwar etwas lang, steigerten aber nur den Appetit auf das Bratkartoffel-Büffet vom Lüßmann’s Hof. Die Zeltfete mit DJ Chris Wienke und seinem Team war wieder ein Highlight für die jüngere Generation.

Früh morgens am Samstag, 15. Juni gab es ein richtiges Donnerwetter, gottlob zogen die Hagelschauer an Hambühren vorbei. Zum Antreten am Einkaufszentrum war es merklich kühler geworden, ideal für den Umzug zu den alten Majestäten. Allerdings ging es zuerst zum Sportplatz an der Allensteiner Straße, denn dort nahm der Schützenverein Aufstellung für ein großes Vereinsfoto, welches zur Veröffentlichung zum 100-jährigen Jubiläum verwendet werden soll. Und das hat wirklich gut geklappt: 115 Mitglieder sind drauf auf dem Bild und dank der teuren Kamera von Herrn Müller alle schön zu erkennen.
Vom Sportplatz war es nicht weit bis zur Residenz vom Vorjahres-Hauptkönig Lars Schwerdtfeger „der Hühnertrucker“ am Hehlenbruchweg. Und auch der Marsch nach Hambühren I zum ehemaligen Vizekönig Jan Janßen „der orthopädische Schuhologe“ war angenehm und nicht allzu lang. Am Festplatz gab’s noch das Platzkonzert der Musiker, danach das Königs- und Bestenschießen auf dem Schießstand im Schützenhaus. Die Party-Band „Rock4Magic“ hatte leider wenig Tanzmusik im Repertoire.
Am Sonntag, 16. Juni traf man sich zum ersten Mal zwanglos beim Katerfrühstück, ebenfalls bereitet vom Lüßmann’s Hof. Dies Frühstück ging erst etwas später los und blieb ohne große Reden. Danach wurde es allmählich spannend, denn die Königsproklamation stand an. Die Proklamation der Jugend-Majestäten wurde von Jugendleiterin Maren Gremmel vorgenommen. Danach gab Schießsportleiter Guido Krebs die Haupt-Majestäten bekannt: Hauptkönig Frank Kruse „der tiefschürfende Asphalttechniker“, Vizekönig Daniel Kramer „der radelnde Hobbyschütze“, Damenbeste Karin Bolze „die Reiselustige“ und Damen-Zweite Anja Mundt „die resolute Zeichnerin“. Der lange Marsch zu den beiden Königshäusern in Hambühren II verlangte den Kindern, Fahnenträgern und Spielleuten aus Hambühren und Wietzenbruch einiges ab, dies allerdings bei nahezu idealen Wetterbedingungen. Erstmals mit dabei war auch eine Abordnung der Bundeswehr-Patenkompanie aus Wietzenbruch. Der Kindertanz mit Festus im Bärenkostüm, Jasmin und DJ Chris bereitete Kindern, Eltern sowie Großeltern bei Kaffee und Kuchen wieder einen schönen Nachmitag. Ein besonderer Spaß für die Soldaten war die abschließende Fahrt im Samba Karussell. Zum Königsball herrschte mit der tiefstehenden Sonne im Zelt nochmal eine ausgelassene Party-Stimmung.
Kurz nach dem Schützenfest ehrte die Damenschießgruppe noch einmal die beiden Damenbesten und weiterhin die Schützenschwester Birgit Heuer, welche bereits Anfang des Jahres den Wettkampf um den Siegerteller als Beste der Damenbesten gewann.

Das letzte Juni-Wochenende hatte es dann nochmal in sich, denn drei Schützenfeste fielen im letzten Jahr zusammen. Es begann am Samstag, 29.6. nachmittags in Wietzenbruch. Bei über 30 Grad ging es bei verkürzter Strecke und Marscherleichterung zu den alten Königen. Anschließend führte der Marsch zum Festplatz am Schützenhaus. Dort erfolgte die Proklamation der neuen Majestäten: König wurde Fabian Bikowski und Vizekönig wurde Peter Rosenow.
Am Sonntagmorgen, 30.6. ging es um 5:45 Uhr nach Hannover. Die Temperatur kurz nach Sonnenaufgang betrug bereits 20 Grad. Um 7:00 Uhr gab es beim SC Elite wieder ein tolles Frühstück von den Kronen Schützen, welches 11 Hambührener Schützen plus Königin genossen haben. Anschließend ging es gegen 9:00 Uhr bei schon fast 30 Grad zum Rathaus und von da an im Großen Schützenausmarsch durch die Hannoveraner Innenstadt. Es wurde immer heißer, und als es an der zweiten (von drei) Wasserstationen schon keine Getränke mehr gab (die Becher waren alle), konnte man schon verzweifeln. Die Zuschauer reichten schon das eine oder andere Getränk, bis es endlich an der dritten Station wieder etwas gab. Um 12:30 Uhr war die Ankunft auf dem Schützenplatz, und es ging gleich zur Tränke.
Zur gleichen Zeit traf sich der andere Teil der Hambührener Schützinnen und Schützen – immerhin auch über 30 – bei unseren Freunden in Oldau zum Abholen der Neuen Majestäten. König wurde dort Henrik Nienstedt, schwarzer König Thomas Paulekuhn. Auch in Oldau gab es natürlich Marscherleichterung wegen der Hitze und die Marschroute wurde gekürzt. Beim König kamen dann auch Stefan Mönnich und Andreas Asmus direkt aus Hannover hinzu sowie Hansi Frühauf noch beim Schwarzen König. Einige Schützen aus den Vereinen sprangen beim König auch gleich mit Klamotten in den Pool. Anschließend ging es zum Schwarzen König mit gleichem Ergebnis. Danach ab zum Schützenplatz, wo der außergewöhnliche Tag dann irgendwann zu Ende ging.

Am Sonntag, 14.  J u l i  ging es dann nach Celle zum Schützenfest. Um 14:00 Uhr trafen sich etwa 30 Hambührener bei der Neustadt-Altenhäusener Schützengesellschaft. Der 1. Vorsteher Ulf Walbrecht präsentierte noch einmal die Majestäten des vorangegangenen Jahres, bevor sich der Umzug mit vier Spielzügen in Bewegung setzte. Das Wetter war an diesem Sonntag gerade recht zum Marschieren, nicht zu warm und nicht zu kalt. Höhepunkt war der Aufmarsch vor dem Celler Schloss, wo uns unsere Majestäten mit kühlen Getränken versorgt haben. Anschließend ging der Marsch durch die Altstadt bis zum Schützenplatz. Als erste im Zelt angekommen konnten wir das Eintreffen der anderen Züge ansehen und anhören. Auf dem Festplatz herrschte danach ein buntes Treiben.
Am 26.7. feierten unser Old-Boys-Sprecher Konrad Bolze und die ehemalige Damen-leiterin Karin Bolze ihre Goldene Hochzeit. Nachträglich nochmal herzlichen Glückwunsch.

Am 6.  A u g u s t  ermittelten die Old-Boys die Vereinsmeister mit dem Kleinkaliber. Bei den „Jung-Senioren“ bis 70 Jahre konnte Michael Nehrenberg mit 29 Ring den ersten Platz erringen, bei den „Alt-Senioren“ ab 71 Jahre gewann Lothar von Känel mit der maximalen Ringzahl 30. Das gleichzeitig durchgeführte Sonderpreis-Teilerschießen konnte Cord Müller vor Siegbert Baumunk und Erich Lüders für sich entscheiden.
Nur ein paar Tage später, am 10.8. veranstalteten die Old-Boys einen Grillabend, und dazu waren die Freihandschützen aus der Neustadt eingeladen. Old-Boys-Sprecher Konrad Bolze ist nämlich zugleich amtierender Freihandkönig der SG Neustadt-Alten-häusen. Ein Dank galt den Spendern der Salate, Nachspeisen und Blumendeko sowie den Grillmeistern Hansi Frühauf und Florian Asmus.
Gegrillt wurde im Sommer auch bei den Donnerstag-Schützen, sie luden am 29.8. zum Grillabend ins Schützenhaus.
Weiterhin fand im August noch ein erfolgreiches Freundschaftsschießen der Damen in Scharnhorst statt. In der Disziplin LG Auflage konnte die Mannschaft mit Hannelore Quader, Anja Mundt und Andrea Herrmann den Pokal für den 2. Platz erringen.

Offiziell am 1.  S e p t e m b e r  fand der Führungswechsel bei der Hambührener Feuer-wehr statt. Aufgrund seiner Wahl zum neuen Bürgermeister übergab Carsten Kranz das Amt des Ortsbrandmeisters an seinen Nachfolger Alexander Weber.
Am 3.9. führten die Old-Boys ihr Jahres-Bestenschießen durch. Hierbei wurden die besten Ergebnisse mit KK und LG stehend Auflage ermittelt. Sieger wurde Dieter Sawischlewski mit einem Gesamtteiler von 149. Auf den weiteren Plätzen folgten Hans-Joachim Jahns, Konrad Bolze, Lothar von Känel und Michael Nehrenberg.
Am 14.9. lud die Bundeswehr zum Gästeschießen und Familientag in die Immelmann-Kaserne nach Wietzenbruch. Vom Schützenverein konnten 30 Vereinsmitglieder teil-nehmen und die meldeten sich ziemlich schnell. Der Tagesablauf mit Waffenshow und Geländefahrt war gut organisiert. Und interessant für alle Schützen war das Schießen mit dem G36 und dem Maschinengewehr. Soweit ich weiß, war Guido Krebs der Beste aus Hambühren.
Am 26.9. feierten die Donnerstag-Schützen schon das Oktoberfest mit Haxe und Kraut von Ibsch und Festbier von Maisel’s.
Am 27.9. fand die Mitglieder-Herbstversammlung statt, und wieder hatte Vorsitzender Jörg Lehne eine Diashow zusammengestellt mit Impressionen von allen drei Festtagen im Juni. Dem Tenor nach war es ein rundum gelungenes Schützenfest, einziger Wermutstropfen war das ziemlich hohe finanzielle Defizit. Schießsportleiter Guido Krebs führte die Sieger-ehrung des Ferien-Wanderpokals durch, und der Gewinner hieß bereits zum fünften Mal Michael Nehrenberg vor Hans-Jürgen Frühauf und Jörg Herrmann-Rauls. Vorsitzender Lehne berichtete auch von den Planungen zum Jubiläumsschützenfest 2020, das nun schon sehr in greifbare Nähe rückt. Hierzu hören wir später noch mehr.

Anfang O k t o b e r erschien im Mitteilungsblatt nochmal eine Sonder-Veröffentlichung zum Thema 50 Jahre Schützenjugend und ab 6.10. begann auch schon das Schweine-Preisschießen im Schützenhaus. Sage und schreibe 142 Teilnehmer beteiligten sich bis zum 13.10. an dem traditionellen Wettbewerb mit dem Luftgewehr auf Teilerscheiben. Und erst bei der Preisverteilung am 19.10. wurde das endgültige Ergebnis bekanntgegeben. Sieger und Schweinekönig wurde Ralf Klünker zum zweiten Mal nach 2017. Auf dem 2. Platz konnte sich Gerd Janßen freuen, und den 3. Platz errang Renate Janßen. Den Partner-Pokal sicherten sich Birgit und Jens-Martin Reimker vor Christine und Peter Witting sowie Renate und Gerd Janßen. Natürlich gab es auch zu essen, nämlich die leckere Schlachteplatte von Ibsch sowie genügend Nachschub von der Theke. Danach verlief der Abend im zünftigen Rahmen mit Musik von DJ Volker Wienecke.

Am 1.  N o v e m b e r  trat der neue Hambührener Bürgermeister Carsten Kranz sein neues Amt an und kündigte im Mitteilungsblatt eine monatliche Bürgerfragestunde an.
Am 16.11. erschien ein Zeitungsbericht im Marktspiegel Uetze über die 2. Luftpistolen-mannschaft des Schützenvereins. Dort rückte mit Emily-Sue Paul ein Nachwuchstalent in den Kader und feierte ihr Debüt in der Bezirksliga. In ihren beiden Wettkämpfen gewann Emily-Sue ihre Duelle und schoss dabei 346 und 348 Ringe – wie gesagt mit Luftpistole. Die 2. Uetzer Mannschaft wollte sich fürs Aufstiegsschießen zur Landesliga qualifizieren.
Am 17.11. trafen sich die Mitglieder auf dem Friedhof zur Gedenkveranstaltung und Kranz-niederlegung am Volkstrauertag. Bei uns sprach diesmal der stellvertretende Bürger-meister Edmund Hoffmann. Und am 21.11. gab es ein besonderes Schauspiel auf dem Hambührener Sportplatz: mehr als 200 Rekruten legten dort bei einem feierlichen Gelöbnis ihren Eid auf die Bundesrepublik Deutschland ab. Dass die Veranstaltung, die vom Heeresmusikkorps Hannover musikalisch begleitet wurde, in Hambühren stattfand, liegt wiederum an der Patenschaft der Gemeinde mit der 2. Kompanie des Feldwebel/-Uffz.-Btl. 2 aus Wietzenbruch. Zuvor fand noch eine Waffen- und Fahrzeugschau statt. Mit dabei vom Schützenverein waren Jens-Martin Reimker, Hans-Jürgen Hemme, Rita Sawi-schlewski und Friedel Magers. Ach, und Michael Nehrenberg mit seiner Würstchenbude.
Am 22.11. fand im Schützenhaus das Preisskat- und Knobelturnier statt. Die „Spielkarten- und Würfelfans“ waren diesmal schneller mit den Spielen fertig und gegen 23:00 Uhr standen schon die Sieger fest. Beim Preisskat erzielte Klaus Schröder die meisten Punkte vor Günther Schneider und Wilfried Petersen. Beim Knobeln gewann zum zweiten Mal
Ina Duwe vor Hans-Jürgen Hemme und Kerstin Herrmann-Rauls.
Am 24.11. verstarb unsere Schützenschwester und Ehrenmitglied Ingrid Hartmann.
„Inge“, wie sie meistens genannt wurde, hat unserem Verein fast 50 Jahre lang die Treue gehalten und war 1970 Mitbegründerin unserer Damenschießgruppe sowie deren erste stellvertretende Damensprecherin. An dieser Stelle passt der Hinweis, dass in diesem Jahr nicht nur unser 100-jähriges Vereinsjubiläum gefeiert wird, sondern auch das 50-jährige Jubiläum der Damenschießgruppe. Die Damen sind also halb so alt.

Der 4. Weihnachtsmarkt vor dem Schützenhaus fiel genau auf den Monatswechsel vom 30.11. auf den 1.  D e z e m b e r . Gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden Jörg Lehne eröffnete der neue Hambührener Bürgermeister Carsten Kranz den Markt, und beide bedankten stellvertretend für alle Helfer bei den Organisatoren Michael Nehrenberg und Ingo Kordowski. Der Bürgermeister würdigte dabei das Engagement des Schützenvereins Hambühren für die mittlerweile „kleine Tradition“. Der Rahmen war gesteckt wie in den Jahren zuvor mit Feuerkörben, Lichterketten, Weihnachtsbaum, Märchenerzählerin, Musik von der MU-Kapelle und mit einem neuen Weihnachtsmann. Wieder gab es über 20 Aussteller, das Wetter passte auch, und einen großen Erfolg ergab die Tombola, denn alle 5.000 Lose wurden verkauft. Ein großer Dank gebührt hier stellvertretend Maren Gremmel. So brachte der Weihnachtsmarkt am Jahresende wieder einen warmen Regen in unsere Vereinskasse. Ich denke, wir hören hierzu später mehr von unserem Kassierer Jörg.
Am 6.12. fand die Jahresabschlussfeier der Old-Boys mit 43 Teilnehmern, darunter auch viele Ehenfrauen und Gäste statt. Das weihnachtliche Essen war gut und zur musikali-schen Begleitung von Lothar von Känel wurde stimmungsvoll gesungen. Ebenso trafen sich die Damen und die Jugend im Dezember zur Weihnachtsfeier. Und auch nach der 11. und letzten Vorstandssitzung am 10.12. stand das Weihnachtsessen auf der Tages-ordnung mit Grünkohl und Bregenwurst von Ibsch. Und dann gab es noch den Jahres-abschluss der Donnerstag-Schützen am 19.12. bei Schäufele und Kraut.
Damit hätte das Jahr einen schönen Ausklang finden können, jedoch erreichte uns noch vor dem Weihnachtsfest eine traurige Nachricht. Am 21.12. verstarb unser Ehrenkassierer Wolfgang Petras. Mit Augenmaß und Weitblick trug Wolfgang von 1992 – 2008 die Haupt-verantwortung für unsere Vereinskasse, und als Schießwart bei den Old-Boys hat er bis zuletzt das monatliche Schießen unterstützt und mit seinen Ideen bereichert. Wolfgang wurde 2012 zum Ehrenmitglied und 2018 zum Ehren-Kassierer ernannt. Er wird uns sicher unvergessen bleiben.

 

Text: Matthias Reimker, Bilder: Privat

 

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